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15.09.10 15:00 Uhr: Perlen des Glaubens - Einführung, Übungen, Austausch
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Perlen des Glaubens im August - wir sehen uns im Paradies!
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Perlen des Glaubens-Freunde!
„Ich melde mich dann aus dem Paradies", sagte ich in dieser Woche zu Kirstin Faupel-Drevs, Spiritualin im Ansverus-Haus, als ich mich von ihr verabschiedete. Wir mussten schmunzeln über diesen Satz. „Ich melde mich dann aus dem Paradies!" Gemeint hatte ich damit den Ort der Kirchen auf der Landesgartenschau in Schleswig, den „Paradies-Garten": eine Bühne mit großem Segeldach, sonnige Stufen und schattige Plätze unter Bäumen, die einladen Andachten zu genießen, sich an Aktionen zu beteiligen, die Herzen und die Stimme zu erheben für Gebet und Gesang. In der kommenden Woche sind die Perlen des Glaubens dort zu Gast - zu Gast im Paradies.
Das Paradies, erster Wohnort erster Menschen, ist ambivalent besetzt. Das Paradies steht für die erste Sünde, die Störung der Gottesbeziehung, für das Vertriebensein, das Hineingeworfensein in die Welt, in der wir heute leben - keine guten Erinnerungen, kein gutes Gefühl.
„Das ist das Paradies auf Erden", ist einer der Sätze, den Urlaubs-Rückkehrer dieser Tage öfter sagen. Gemeint sind großartige, wenig von Menschenhand berührte Landschaften, aber auch die Urlaubsatmosphäre. Entbunden von Terminen, dem täglichen Tun, mit Zeit zu sich selbst zu kommen und sich nicht kümmern zu müssen, gelingt die Rückkehr zu sich selbst, zu Gott und unseren tiefen Sehnsüchten und Bedürfnissen.
Doch das Paradies bleibt Ort der Sehnsucht. Der Sehnsucht danach, den Ort zu finden, an dem ich mich aufgehoben fühlen kann. Seit Jahrhunderten sind Künstler vom Gedanken des Paradieses inspiriert und schaffen Werke, die ihre Vorstellung vom Paradies abbilden. Einem Garten gleicht sie zumeist, mit allem was die Pflanzenwelt an Schönheit zu bieten hat. „Es hat etwas Verwunsches und Verzaubertes. Das Paradies hat viele wunderbare Blumen, Lianen hängen an Bäumen, man hört die Vögel zwitschern und rufen. Es ist ruhig dort, aber nicht erdrückend still, wie in Kirchen manchmal. Aber es ist nicht nur das. Die ganze Stimmung hat etwas Verträumtes, etwas Unwirkliches", sagte letztens eine Freundin zu diesem Thema und zeigt damit die Sehnsucht und die Wunschbilder, die in einem Menschen sind, wenn es um das Paradies geht.
Die Sehnsucht ist da - in mir, wohl in jeder und jedem- nach diesem Ort, an dem ich aufgehoben bin, an dem alles gut ist, wo ich mich wohl fühle, mich nicht sorgen muss, alles habe, was ich brauche und mich angenommen fühle. Dort bin ich umhüllt von Gottes Liebe und seinem Glanz. Die Wirklichkeit in der Menschen leben, schürt die Sehnsucht und das Träumen vom Paradies, dem Traum von einer anderen Welt.
Eine andere Welt versucht auch das Paradies auf der Landesgartenschau in Schleswig zu sein. In einer Welt voller Blumen und Pflanzen findet sich das Paradies in Form einer Bühne, in Form von Menschen, die von Gott erzählen, an ihn erinnern, sein Wort verkünden und sein Lob singen.
Im August waren wir bereits für ein Wochenende im Paradies. Fotos und Andachten finden Sie in dieser Ausgabe des Newsletters. Ab Montag heißt es für eine ganze Woche „Perlen im Paradies". Kommen Sie uns im Paradies besuchen? Ich würde mich freuen.
Ihnen segensreiche Grüße von einer, die auf Paradies-Suche geht.
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Ihre Sandra Peters-Hilberling Amt für Öffentlichkeitsdienst der +) Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche |
Perlen des Glaubens auf der Landesgartenschau in Schleswig
Pastorin Sandra Peters-Hilberling (SPH)
Pastor Jörg Fenske (JF)
Amt für Öffentlichkeitsdienst der +)
Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
12.00 Uhr Mittagsandacht
Glocke läuten
Für zwei Sprecher und eine große alte Truhe.
SPH:
Herzlich willkommen zur Schatzsuche am Mittag, zur Andacht. Wir halten Andacht im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Das Thema des gesamten Wochenendes sind die „Perlen des Glaubens", das ist ein Perlenband, das ursprünglich aus Schweden kam. Das es aber nun schon seit fünf Jahren in Deutschland gibt. Jede Perle eine eigene Form und Farbe. Jede Perle hat einen eigenen Namen und eine eigene Bedeutung. An diesem Wochenende stellen wir ihnen diese vor. Beginnen werden wir mit dem Lied, das es zu den Perlenband gibt.
Wir singen das Lied „Perlen des Glaubens". Sie finden es auf Ihrem Liederzettel.
Lied: Perlen des Glaubens (Liederzettel)
JF:
Wir beten mit den Worten aus Psalm 103:
Herr, Du erforschest und kennest mich.
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
Du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege,
so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das Du, Herr, nicht schon wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
SPH:
Ich habe einen Schatz gefunden. Er ist fast so, wie ich mir eine Schatzkiste früher immer vorgestellt habe. Eine alte Kiste aus dickem Holz mit großen Beschlägen. Sie ist schwer zu öffnen, weil sie schon so alt ist und ewig lange in der Erde verborgen gelegen hat. Nun sind die Schlösser ganz rostig geworden und bewegen sich kaum.
JF:
Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte und kaufte den Acker.
SPH:
Was wohl darin ist? Euros ja vermutlich eher nicht, aber vielleicht Gold, Geschmeide und Perlen?
JF:
Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie.
SPH:
Was würde ich tun, um einen Schatz zu erlangen? Und, was wäre überhaupt der größte Schatz in meinem Leben? Geld, Wohlstand, ein Job, Gesundheit, der Mensch, den ich liebe und der mich wieder liebt?
JF liest oder Liedeinspielung: Silbermond, Das Beste, die ersten Textzeilen:
Ich habe einen Schatz gefunden
Und er trägt deinen Namen
So wunderbar und wertvoll und
mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
SPH (Perlenband aus der Truhe nehmen):
Was ist der größte Schatz in meinem Leben? Was ist das Wertvollste in meinem Leben?
JF:
Mit ihrem goldenen Glanz hebt sich die Gottesperle von den übrigen Perlen am Perlenband ab. Sie erinnert an einen goldenen Schatz, das goldenen Sonnenlicht, auf jeden Fall an etwas Wertvolles. In vielen Märchen steht Gold für menschliche Weisheit oder die Fähigkeit den richtigen Weg zu gehen. So steht die goldene Perle für die unsichtbare Anwesenheit Gottes in meinem Leben.
SPH:
Gott als das Wertvollste in meinem Leben? Kann ich das glauben?
JF:
Wenn Du die goldene Gottesperle in der Hand hältst, dann denke darüber nach, was oder wer dein Leben zusammenhält. So wie Anfang und Ende des Perlenbandes in der großen Gottesperle zusammenlaufen, kann die die goldene Perle Zeichen für den Beginn und das Ziel deines Weges sein.
SPH:
Wie ist Gott für mich?
Meditationsmusik, z. B. Musik zur Perle der Stille von Clemens Bittlinger-CD zu den Perlen des Glaubens einspielen (Track 11)
JF:
Lasst uns beten:
Gott, du bist ewig,
du bist nahe,
du bist Licht
und ich bin dein.
Gemeinsam beten wir, wie Jesus Christus es uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel [...]
Amen.
Gott segne dich und behüte dich.
Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.
Amen.
17.00 Uhr Gute Nacht Geschichte - Adele Kumquats und der Paradiesvogel
Vorbereitung:
Aufbau auf der Bühne: Schatzkiste, Goldene Papp-Perlen mit Segenswort
Puppen Paradiesvogel (PV) und Pastorin-Puppe Adele Kumquats (AK)
Filsstifte für Namens-Plaketten u. Verteilung an die ankommenden Kinder, Beschriftung mit Vornamen
SPH:
Einladung
Liebe kleinen und großen Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau - herzlich willkommen im Paradies. Gleich um 18.oo Uhr startet die Gute-Nacht-Geschichte für groß und klein. Ihr Kinder seid mit Euren Eltern herzlich dazu eingeladen. Heute sind Adele Kumquats und der Paradiesvogel mit dabei und was die hier so erleben ist ziemlich spannend.
Also, alle Kinder bitte nach vorne. Hier vorne am Pult könnt Ihr Euch Namens-Plaketten abholen, dann wissen wir wie Ihr heißt. Gleich geht's los.
Glocke (5mal)
SPH:
Noch einmal herzlich willkommen zur Gute-Nacht-Geschichte mit den Perlen des Glaubens im Paradiesgarten. Kommt gerne alle ein bißchen dichter, auch die Großen dürfen mit.
Gemeinsam singen wir das Lied:
Ob wir zwei oder drei oder viele sind, ist einerlei, willkommen hier, wir fangen an.
[„...mehr Lieder", Kirche am Urlaubsort/Kirche unterwegs, hg. Gemeindedienst Nordelbien, Nr. 140]
Handspiel
Könnt ihr meine 5 Finger sehn?
[Finger ausstrecken]
Die woll' n auf eine Reise gehen.
[Weltkugel nachzeichnen]
Der Daumen
[Daumen bewegt sich]
Fliegt zum Mittelmeer
[Arme ausbreiten, Flugbewegung machen]
Will Sonnenbaden und noch mehr.
[Gesicht in die Sonne halten]
Der Zeigefinger
[Zeigefinger bewegt sich]
Will auf Berge steigen
[Kletterbewegungen mit Armen und Beinen]
Vielleicht wird sich da ein Murmeltier zeigen.
[Handfläche über die Augen, Ausschau halten]
Der Mittelfinger
[Mittelfinger bewegen]
Der will schwimmen
[Schwimmbewegung machen]
Zu Hause richtig fit sich trimmen
[Rad fahren in der Luft]
Der Ringfinger
[Ringfinger bewegen]
Will nach Afrika
Bestimmt findet er wilde Tiere da.
[Elefantenrüssel machen, fauchende Tiger]
Der kleine Finger
[kleinen Finger bewegen]
Der ist schlau,
[Zeigefinger an die Stirn und wegziehen, als hätte ich eine Idee]
fährt einfach zur Landesgartenschau
[Arme ausbreiten]
Mit vielen Blumen und Wiesen
[alle Finger abspreizen, Arm im Wind bewegen]
Zum Spielen und Genießen
[Hände im Nacken verschränken]
So finden sie alle auf ihre Weise
[jeden Finger antippen],
die jeweils richtige Sommerreise.
[Handreichung „Gute Nacht Geschichte für große und kleine Leute auf der Landesgartenschau, Kirche am Urlaubsort/Kirche unterwegs, hg. Gemeindedienst Nordelbien]
Adele Kumquats und der Paradiesvogel finden einen Schatz
[Adele sitzt auf der verdeckten Schatzkiste, stöhnt ein bißchen, weil ihr warm ist und guckt immer wieder in den Himmel. Da kommt der Paradiesvogel angehüpft, er trägt eine kleine Schaufel bei sich.]
PV: Hallo!
AK: Hallo, he, Du bist doch der ...
PV [fällt ins Wort]: Der Paradiesvogel! Ja, klar!
AK: Ich habe die ganze Zeit in den Himmel geschaut und nach Dir geguckt.
Sag mal, warum fliegst Du denn nicht?
PV (kurz angebunden): Zu warm. [Pause] Solltest Du eigentlich verstehen. Mit so'nem langen schwarzen Kleid in der Sonne sitzen, das bringt einen auch ganz schön ins Schwitzen.
AK: Das hier? Das ist kein Kleid, das ist ein Talar, das tragen Pastorinnen und Pastoren im Gottesdienst in der Kirche. Ich heiße übrigens Adele Kumquats.
PV (immer noch kurz angebunden): Ja, hallo Adele.
AK: Sag mal, was hast Du denn mit der Schaufel vor? Willst Du hier im Paradies ein paar Blumen pflanzen?
PV: Nee!
AK (wartet): Na, was dann?
PV: Sag ich nicht!
AK: Aha, na dann...ich hab' nur gedacht, Du könntest vielleicht Hilfe gebrauchen, bei dem was Du vorhast.
PV: Nee, geht nicht, dann muss ich ja teilen.
AK: Was denn teilen?
PV: Na, den Schatz (merkt, dass er sich verplappert hat) Mensch, das wollte ich Dir doch gar nicht sagen.
AK: Dass Du auf Schatzsuche bist?
PV: Ja, genau. Das ist doch ein Geheimnis! Von dem Paradiesschatz weiß doch noch keiner was.
AK (zweifelnd): Vom Paradiesschatz? Das glaub' ich nicht; den gibt es doch gar nicht.
PV (trotzig): Jawohl gibt es den! Das hat mir die alte Linde da hinten erzählt.
AK (wegwerfend): Ach, die Linde, die redet viel, wenn der Tag lang ist. Die wollte sich damit bestimmt nur über dich lustig machen.
PV (als würde er mit dem Fuß aufstampfen, trotzig): Nein, gar nicht.
AK: Doch, bestimmt.
PV: Nein gar nicht.
AK: Doch bestimmt.
PV: Wetten, dass nicht.
AK: Pah, mit so 'nem Vogel wie Dir wette ich doch nicht!
PV: Du traust dich nicht!
AK: Doch tue ich wohl!
PV: Also, dann kommst du mit suchen!?
AK (zögert, fühlt sich in die Enge getrieben): Och, nö, lass mal.
PV (leise): Haste doch Angst?
AK: Nein, Angst nicht....
PV: Aber was dann?
AK (zögert, gibt sich einen Ruck): Ich habe keine Lust zu buddeln. Bin froh, dass ich mal mit meinem Garten durch bin, da muss ich doch nicht schon wieder, und dann noch freiwillig in der Erde rumbuddeln.
PV: Weißt Du was, das dauert mir hier zu lange mit Dir. Wenn Du Dich nicht entschließen kannst, dann geh ich eben allein auf die Suche. (dreht sich um und will los)
AK: Na gut. Ich komm mit. Aber wenn wir tatsächlich einen Schatz finden sollten, was ich ja nicht glaube, aber nur mal angenommen, dann teilen wir den. (läuft hinter dem Paradiesvogel her; beide verschwinden hinter der Kiste, man hört nur noch ihre Stimmen)
PV: Das muss ich mir erstmal überlegen.
AK (ereifert sich): Wieso musst Du dir das erst überlegen. Ich muss wahrscheinlich sowieso die meiste Arbeit machen, da ist es doch das Mindeste das wir teilen...
PV (fällt ihr ins Wort): Pah, und wer hat überhaupt gewusst, dass es diesen Schatz gibt?
AK: Die alte Linde.
PV: Ja, aber wer hat es dir erzählt? Ohne mich wüsstest du gar nichts davon.
AK: Ja, ist ja gut.
So, nun warte mal, was hatte die Linde gesagt?
Am Rosenbeet einmal links, dann zweimal rechts, drei mal auf einem Fuß hüpfen, hinter die blauen Blumen gucken und dann nur noch zehnmal die Füße voreinander setzen...
PV: Ja, ungefähr so...wenn ich das richtig behalten habe.
AK: Okay, dann graben wir mal hier.
PV: Kannst du das nicht ein bißchen schneller.
AK: Du bist lustig, mach es doch selbst, wenn es dir nicht schnell genug geht.PV: Aber ich hab doch Flügel da geht das auch nicht so schnell.
AK: Siehst du. Also, las mich mal in Ruhe buddeln, ich finde nämlich . . . (Adele stößt auf etwas Hartes, mit der Hand gegen die Truhe klopfen, Adele ganz aufgeregt). Ich glaub da ist was...
PV (aufgeregt). Ja, bestimmt der Schatz, das ist bestimmt der Schatz, der Schatz, ich habe den Schatz gefunden. (jubelnder Singsang)
AK: Nun mal ruhig Blut, vielleicht ist es ja auch nur ein großer Stein, oder...
(Langsam klettern die beiden von hinten über die Kiste, ziehen dabei langsam den Stoff weg, der die Kiste verdeckt)PV: Oh, guck mal, was für eine Riesenkiste!
Was da wohl drin ist? Bestimmt ein ganz toller Schatz: so was wie 1 Million leckere Körner, oder eine Menge Wind, um toll zu fliegen, oder ganz viel Gold, dann kann ich mir ein supernobles Nest bauen und soviel Trinkschalen, wie ich will und, dann....
AK: He, Paradiesvogel, nun mal langsam...
PV: Du hast Recht, Adele, wir müssen mal überlegen, wie wir diese Kiste überhaupt aufbekommen. Fass du mal da an und ich hier....
(die beiden machen sich an der Kiste zu schaffen und öffnen sie unter großen Geächze und Gestöhne)
PV: Guck mal, was ist das denn? [Die Kiste enthält goldene Perlen aus Pappe, auf denen Segenswörter stehen]
AK: Oh, die kenne ich. Das sind goldene Perlen.
PV: Die sind besonders wertvoll oder?
AK: Kommt darauf an, was Du mit wertvoll meinst. Was ist denn für Dich das Wertvollste?
PV (überlegt): Meine Vogelfamilie, und mein kuscheliges Nest, leckere Körner, Sonne und Wind, dass mich keiner jagt. Und für Dich?
AK: Das ich Menschen um mich rum habe, die mich annehmen, wie ich bin, auch wenn ich mal doof bin, so wie meine Familie und meine Freunde, Menschen, die ich lieb habe. Wertvoll und kostbar ist für mich aber auch, das ich gesund bin, etwas zu essen und anzuziehen habe....und dass ich darauf vertrauen kann, dass Gott mich begleitet, dass er ein Auge auf mich hat und auf mich aufpasst. So bin ich nie allein.
PV: Wow, hört sich an, als hättest Du schon mal darüber nachgedacht.
AK: Hab' ich auch, muss ich zugeben. Deshalb weiß ich auch, dass das hier goldene Gottesperlen sind. (nimmt eine in die Hand) Guck mal die haben überall noch was drauf geschrieben.
PV: Lies doch mal vor:
AK (liest vor) und was steht auf Deiner?
PV (liest vor) und was machen wir nun mit all den schönen Gottesperlen? Gott ist doch für jeden da. Da können wir die doch nicht einfach für uns behalten. (überlegt) Ich glaube ich möchte den Schatz doch teilen, aber nicht nur mit Dir, sondern mit vielen anderen. Komm, wir gehen ein paar Kinder suchen und schenken Ihnen die Gottesperlen, ja?AK: Superidee! Ich weiß schon, wo wir Kinder finden.
PV: Wo denn?
AK: Na hier!
PV: Richtig, da sind ja Kinder und auch Erwachsene!
(summt vor sich) Ich teile den Schatz, ich teile den Schatz...
AK: Aber erst wollen wir noch einmal beten und einmal singen, dann können alle kommen, sich die Schatzkiste angucken und eine Gottessperle mitnehmen. Okay, Paradiesvogel. Hörst Du mir zu? (der Paradiesvogel hat inzwischen weitergesungen)
PV: Ich teile den Schatz, ich teile den Schatz...Ja, ist okay, dann lass die Großen mal weitermachen mit dem Beten und Singen und wir kümmern uns so lange um den Schatz.
Bis später.
AK: Bis später.
Bewegtes Vaterunser
Lasst uns beten:
[Wenn möglich alle im Kreis aufstellen]
Vater unser im Himmel...
Amen.
[Bewegungen nach: Sr. Imelda Huf, in: Religionspädagogische Praxis, Handreichung für elementare Religionspädagogik, Jg. 1982, Nr. III, S. 63 f „Vater unser".]
Segenslied, z.B. Segne, Vater, tausend Sterne
[„...mehr Lieder", Kirche am Urlaubsort/Kirche unterwegs, hg. Gemeindedienst Nordelbien, Nr. 140]
Guter Gott,
bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget.
Gott segne Dich und behüte Dich. Amen.
Jetzt sagen wir auf Wiedersehen. Ihr könnt Euch gleich noch beim Paradiesvogel und Adele Kumquats eure Gottesperle abholen und noch ein Symbol für Eure Namensplakette. Wenn Ihr morgen wiederkommt, dann bringt Eure Namensplaketten bitte wieder mit, dann gibt es ein neues Symbol.
Wir wünschen Euch mit Euren Eltern einen schönen Abend, eine gesegnete Nacht und würden uns freuen, wenn ihr morgen um 17.00 Uhr wieder da seid, wenn der Paradiesvogel das Finchen trifft.
Tschüß!
Programm im Paradies vom 01.09.2008 bis 07.09.2008

Perlen des Glaubens auf der Landesgartenschau
Montag, den 01.09.2008
12.00 Uhr Perlen des Glaubens: die Ich-Perle und Tauf-Perle
13.00 Uhr Die Seligpreisungen und die Perlen des Glaubens
15.00 Uhr Mit der Tauf-Perle im Rücken
17.00 Uhr Gute-Nacht-Geschichte mit Adele Kumquats
18.00 Uhr Abendandacht mit Perlen des Glaubens
Dienstag, den 02.09.2008
12.00 Uhr Perlen des Glaubens: Wüste und Gelassenheit
Mit dem Chor aus Klaipeda
13.00 Uhr Psalm 23 und die Perlen des Glaubens
14.00 Chorkonzert
15.00 Uhr Wüste Zeiten und der Himmel auf Erden
17.00 Uhr Gute-Nacht-Geschichte mit dem Finchen
18.00 Uhr Abendgebet mit den Perlen des Glaubens
Mittwoch, den 03.09.2008
12.00 Uhr Perlen des Glaubens: Die Liebe
13.00 Uhr Das Hohelied der Liebe
15.00 Uhr Die Liebe: Ich und Du
17.00 Uhr Gute-Nacht-Geschichte mit dem Finchen
18.00 Uhr Abendgebet mit den Perlen des Glaubens
Donnerstag, den 04.09. 2008 (Kirstin Faupel-Drevs)
12.00 Uhr Perlen des Glaubens: Die Nacht und die Auferstehung
13.00 Uhr Bibellesung
15.00 Uhr Die Perle der Nacht und die Perle der Auferstehung
17.00 Uhr Gute-Nacht-Geschichte
18.00 Uhr Abendgebet mit den Perlen des Glaubens
Freitag, den 05.09.2008
12.00 Uhr Perlen des Glaubens: die Liebe und die Geheimnisse
13.00 Uhr Das Hohelied der Liebe
15.00 Uhr Das Geheimnis, das in mir ist
17.00 Uhr Gute-Nacht-Geschichte mit Adele Kumquats
18.00 Uhr Abendgebet mit den Perlen des Glaubens
Sonntag, den 07.09. 2008
15.00 Uhr Perlen des Glaubens: Die Gottesperle
16.00 Uhr Das Wertvollste in meinem Leben
17.00 Uhr Gute-Nacht-Geschichte mit Adele Kumquats
18.00 Uhr Abendgebet mit den Perlen des Glaubens
Perlen des Glaubens - Einführung, Übungen, Austausch
Was, wenn ich selbst so wäre wie diese Perle? Über den Einstieg mit der perlmuttfarbenen „Ich-Perle" öffnet sich das ganz Spektrum der Bedeutungen und inhaltlichen Facetten der Perlen des Glaubens, die wie ein Schlüssel für das Bedenken des eigenen Glaubensweges sein können. Hinweise zum Umgang mit Gebetsperlen in verschiedenen Religionen erschließen neue Möglichkeiten für Stille und Gebet in der christlichen Tradition. Der Nachmittag im Ansverus-Haus bietet Raum für Austausch und Fragen, aber auch für kleine Übungen der Stille, Imagination und Musik. Die Veranstaltung endet mit einem Gebet in der beeindruckenden Krypta des Hauses.
Termin: Dienstag, 23. September 2008, 15.00 - 18.00 Uhr
Leitung: Dr. Kirstin Faupel-Drevs, Spiritualin am Ansverus-Haus
Kosten: 15,- Euro
Formalia
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Der „Perlen des Glaubens"-Newsletter wird herausgegeben vom Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Das Amt für Öffentlichkeitsdienst ist eine unselbständige Einrichtung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Die Nordelbische Ev.- Luth. Kirche ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechtes. Sie wird vertreten durch die Kirchenleitung. Vorsitzender der Kirchenleitung ist Dr. Hans-Christian Knuth, Bischof zu Schleswig.
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